Chemische Industrie

Vorbildliche Druckluft für den Frosch

Contracting-Druckluftstation von KAESER für das Industrie 4.0-Zeitalter

Wer kennt sie nicht? Die Produkte Erdal und Frosch. Diese chemischen Produkte werden in einem innovativen Unternehmen hergestellt, welches über ein hochmodernes Druckluftsystem verfügt, das heute bereits für eine digitale Vernetzung im Sinne von Industrie 4.0 gerüstet ist.

Industrie 4.0 – die Vernetzung von Maschinen und IT, aus dem sich ein Nutzen sowohl für den Kunden als auch für den Produzenten ergibt. Im Fall der Druckluftversorgung bedeutet dies ein Gesamtkonzept zur hocheffizienten Drucklufterzeugung. Es vernetzt alle Elemente von der Planung über die Ausführung bis zur vorausschauenden Wartung und steuert sie so intelligent, dass automatisch die individuell geforderte Druckluft-Leistung und -Qualität entsteht, bei gleichzeitig höchster Verfügbarkeit und Effizienz sowie geringsten Life-Cycle-Kosten.

Herausforderung

Eine umweltschonende Wirtschaftsweise sowie Nachhaltigkeit ist für den Kunden von KAESER Kompressoren SE eine gelebte Firmentradition. Bei der Erneuerung des gesamten Druckluftsystems ging es nicht nur darum, die bisher sehr unterschiedlichen und veralteten Komponenten zu ersetzen, es sollten auch erhebliche Einsparungen bei den Kosten realisiert werden. KAESER Kompressoren SE konnte hier dem Kunden ein Contracting-Konzept anbieten.

Bei diesem Konzept bleibt die Druckluftstation selbst Eigentum der Herstellerfirma und der Kunde bezahlt nur die tatsächlich bezogenen Druckluft. Eine weitere Maßgabe des Kunden war die Kompatibilität der Anlage zu Industrie 4.0.

Lösungsansatz

  • Durchführung einer Gesamtanalyse unter Berücksichtigung aller relevanten Produkte wie z.B. Betriebssicherheit, Energieersparnis, Anbindung an das Produktions- und Energiemanagement-System
  • Durchführung eines Druckluftaudits, da die bestehende Anlage mit keinerlei Sensorik ausgerüstet war
  • Durchführung eines 14-tägigen Druckluftaudits um vorhandene Verbrauchsmuster aber auch Schwachstellen des Altsystems zu analysieren
  • Visualisierung des Verhaltens der Kompressoren, Luftverbräuche, Drücke und auch Probleme bei der Druckluftaufbereitung durch eine computergestützte Software für Optimierungsvorschläge

Kundennutzen

  • Contracting-Variante bietet den Vorteil, dass die anfallenden Kosten für Druckluft zu variablen Kosten werden
  • Einzelne Kompressoren sind bereits mit Industrie PCs ausgerüstet, um die Daten an eine übergeordnete Steuerung wie z.B. Sigma Air Manager (SAM) weiterzuleiten
  • Druckluft-Management-System ist Schnittstelle, über die sämtliche Daten der Druckluftstation gehen z.B. Verbrauchsverhalten, Wirtschaftlichkeit des gesamten Systems und angeschlossenen Peripheriegeräte
  • System kann falls erforderlich Daten an ein bereits beim Betreiber vorhandenes Leittechnik-System weitergeben
  • Sigma Network für zusätzliche Sicherheit und optimale Überwachung und effiziente Steuerung der Druckluftstation sowie eine Nutzung im Sinne von Industrie 4.0

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