Lebensmittelindustrie

Garantiert saubere Druckluft

Saubere Luft für höchste Industriestandards

Sauberkeit und Hygiene sind die wichtigsten Kriterien in der Lebensmittelindustrie. Daher werden auch die höchsten Anforderungen an die Drucklufterzeugung bzw. -aufbereitung gestellt. Die normale Umgebungsluft enthält neben verschiedenen Gasen auch Partikel, Wasser, Öle oder Mikroorganismen. Bei der Erzeugung von Druckluft erhöht sich die Konzentration und sorgt so für unterschiedliche negative Effekte z.B. führt vorhandene Feuchtigkeit zu Korrosion und fördert den Verschleißt der Anlagen. Vor allem geht es allerdings um die Reinheit der Nahrungsmittel. Druckluft wird in vielen Bereichen der Lebensmittel- und Getränkeherstellung verwendet und kommt je nach Anwendung in direkten Kontakt mit Produkten und kann diese verunreinigen.

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Grundlagen der Druckluftkette

  • Die Lebensmittel-/Getränkeindustrie steht in der Verantwortung Konsumenten zu schützen und nachhaltig zu produzieren.
  • Verarbeitungsverfahren mit Druckluft, Stickstoff oder anderen Gasen sind sehr energie- und ressourcenintensiv.
  • 25 % der Umweltauswirkungen entstehen durch die Herstellung / Verarbeitung von Lebensmitteln und Getränken.
  • Innerhalb der Produktion sind besondere Vorgaben hinsichtlich der Hygiene zu beachten.
  • Die Druckluftqualität spielt dabei eine wichtige Rolle. Verschiedene gesetzliche Richtlinien und Normen sind zu beachten z.B. HACCP
  • Regelmäßige energieeffiziente Optimierungen, Kontrollen, Messungen und ein lückenloses Wartungssystem sorgen für eine sorgenfreie Erzeugung, Aufbereitung und Verteilung der Druckluft.
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Druckluftqualität durch Planung und Know-How

Das Thema Druckluftqualität ist vor allem im Bereich der Lebensmittel- und Getränkeindustrie maßgeblich. Um sämtliche hygienische Auflagen der HACCP zu erfüllen, sollte bereits bei der Planung auf jedes Detail geachtet werden. Selbst kleinste Verschmutzungen können in das zu verarbeitende Lebensmittel gelangen. Diesbezüglich muss die Aufbereitungstechnik sorgfältig gewählt werden.

DRUCKLUFTAUFBEREITUNG

  • Ölfreier Kompressor: Die Druckluft muss absolut ölfrei sein, da sie häufig direkt oder indirekt mit den Erzeugnissen in Berührung kommt. Aufgrund des individuellen Verbrauchs ist eine Bedarfsanalyse sinnvoll. Mithilfe dieser kann auch über die Auswahl eines starren oder drehzahlgeregelten Kompressors entschieden werden.
  • Wasserabscheider: Um Wasser in flüssiger Form aus der Druckluft zu entfernen, wird ein Wasserabscheider im System verbaut.
  • Kältetrockner: Druckluft ist nach dem Verdichtungsprozess mit Wasserdampf gesättigt. Dieser wird mithilfe eines Trockners aus der Druckluft entfernt.
  • Adsorptionstrockner: In der Lebensmittelindustrie wird ein Drucktaupunkt von -40°C beim direkten oder indirekten Kontakt empfohlen. Um diesen zu erreichen wird ein Adsorptionstrockner benötigt.

FILTRATION IN DREI STUFEN

  • Feinstfilter: Entfernung von kleineren Menge fester oder flüssiger, feinster Verschmutzungen
  • Aktivkohlefilter: Entfernung von gasförmigen Verschmutzungen (speziell Öldampf)
  • Feinfilter: Entfernung von mittleren Mengen fester oder flüssiger, feiner Verschmutzungen (Reste der Aktivkohle)
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Druckluftqualität und deren Messung

Die atmosphärische Luft besteht aus unterschiedlichen Bestandteilen: verschiedene Gase, Staub, Mikroorganismen, Rauch, Wasser, Öl, aber auch Viren oder Bakterien. Wird die Luft bei der Drucklufterzeugung komprimiert, erhöht sich die Konzentration aller Bestandteile. Diese sollten in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie nicht in Berührung mit den Produkten kommen, da sie die Produktqualität und Gesundheit der Konsumenten gefährden. Die Reinheit der Luft steht in allen Phasen der Produktion im Mittelpunkt. Um den Reinheitsgrad der Druckluft festzustellen werden drei Faktoren ermittelt:

  • Partikelanteil und -größe
  • Restöl
  • Restfeuchte

Ob die hohen Anforderungen and die Druckluftqualität innerhalb der Lebensmittel- und Getränkeherstellung eingehalten werden, wird durch eine Druckluftqualitätsmessung überprüft.

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Druckluftqualitätsklassen nach DIN 8573-1

Um mögliche Verunreinigungen der Nahrungsmittel zu vermeiden, ist es wichtig sich an gesetzliche Richtlinien und Hygienevorschriften zu halten. Das gilt ebenso für die verwendete Druckluft, hier gelten die Bestimmungen der Norm DIN ISO 8573-1. Mittels dieser Richtlinie wird die Qualität der Druckluft klassifiziert. Maßgebliche Rolle für die Kategorisierung der Druckluftqualität spielen also Schmutzpartikel sowie der Wasser- und Ölgehalt der Druckluft. Im Lebensmittel- und Getränkebereich sind die Klassen 1:2:1 immer einzuhalten.

Broschüre Druckluftaufbereitung

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