Metallverarbeitende Industrie

Blech in Bestform

Druckluft bei Laserschneidanlagen: Die unsichtbare Kraft

Haimerl Lasertechnik produziert hauptsächlich Blechteile aus Aluminium, Edelstahl, Kupfer aber auch aus Stahl. Die Bauteile werden normalerweise im Maschinenbau verwendet, sind aber primär in der Dünnblechtechnologie zu sehen. Die Blechstärken bewegen sich zwischen 1 und 6 mm. Der Betrieb in Leonberg verfügt über einen umfangreichen Maschinenpark aus dem Hause Trumpf für unterschiedlichste Applikationsprozesse wie z.B. kratzfreies Stanzen und Lasern, Einpressen von Gewindebolzen, Abkanten mit sehr hohen Genauigkeitsanforderungen, Fügeprozesse mittels Laserschweißen und manuellem WIG/MAG Schweißen sowie die dazugehörige Montage von Baugruppen.

Herausforderung

Überall in der Produktion bei Haimerl Lasertechnik wird Druckluft als Sperrluft benötigt, damit kein Schmutz oder Feuchtigkeit in die Maschinen und Anlagen eindringen kann. Druckluft wird auch genutzt, um das zu schneidende Material zu fixieren und stabil zu halten. Auch automatisierte Bewegungen laufen mit Hilfe von pneumatischen Systemen ab. Hier ist Druckluft beispielsweise für das Anheben oder Senken des Schneidkopfs oder für das Bewegen von Werkstücken zwischen verschiedenen Bearbeitungsstationen verantwortlich.

Bei Laserschneidprozessen übernimmt die Druckluft auch die Düsenkühlung. Die Düse, durch die der Laserstrahl geleitet wird, kann sich stark erhitzen. Pneumatische Systeme werden verwendet, um Kühlluft durch die Düse zu leiten, um Überhitzung zu verhindern und die Lebensdauer der Düse zu verlängern.

Lösungsansatz

  • Die Grundlage für die Neuplanung der Druckluftstation bildete zu Anfangs eine Druckluft-Verbrauchsmessung. Denn erst eine genaue Feststellung des tatsächlichen Druckluftbedarfs ermöglicht eine maßgeschneiderte Lösung für den Kunden.
  • Die bei Haimerl Lasertechnik auf den notwendigen Druckluftbedarf ausgelegte Druckluftstation besteht aus einem KAESER Schraubenkompressor des Typs SK 25 mit einer Motornennleistung von 15 kW und einer Liefermenge von 2,5 m³/min.
  • Das neue Druckluftaufbereitungskonzept nach ISO 8573-1 gemäß Herstellervorgaben beim Laserschneiden basiert auf einem energiesparenden KAESER Kältetrockner des Typs TC 31 SECOTEC. Dieser sorgt dafür, dass immer trockene Druckluft erzeugt wird.
  • Für die zuverlässige Aufbereitung des Kondensats sowie die Einhaltung der Druckluft-Qualitätsklasse sorgen ein KAESER Zyklonabscheider sowie eine KAESER Mikrofilterkombination (F46KA/KE) bestehend aus KAESER Feinstfilter und KAESER Aktivkohlefilter.
  • Der hochwertige Öl-Wasser-Trenner Model Aquamat CF6 ist ebenfalls in der KAESER Druckluftstation integriert und unterstützt bei der Kondensataufbereitung – direkt am Entstehungsort.

Kundennutzen

  • Die enge Zusammenarbeit zwischen KAESER und dem Team der FILCOM GmbH ermöglichte eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts.
  • Das FILCOM Serviceteam kümmert sich selbstständig um die Wartung und den Service der Anlage und gewährleistet damit die reibungslose und ununterbrochene Druckluftversorgung.
  • Die Kommunikation mit der FILCOM GmbH verläuft stets reibungslos und ist sehr offen und menschlich.
  • Und was für Haimerl Lasertechnik noch viel wichtiger ist: Das Versprechen der Anlagenverfügbarkeit wurde gehalten, was dem Kunden ein rundum gutes Gefühl und Vertrauen in die Zukunft gibt.

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