Eine wesentliche Folge des globalen Handels ist der Transport von bis zu 12 Milliarden Tonnen Ballastwasser pro Jahr auf den Ozeanen. Dieses Ballastwasser ist wichtig für die Beibehaltung von Stabilität, Trimmung und struktureller Unversehrtheit von großen Seeschiffen. Bei der Aufnahme und späteren Abgabe von Ballastwasser können jedoch invasive aquatische Arten von einem Ozean in einen anderen übertragen werden, was eine Gefährdung für die lokalen Ökosysteme und Biodiversität darstellt. Laut Vorschriften der Küstenwache der Vereinigten Staaten (USCG) und die IMO-Konvention zum Ballastwasser-Management müssen Schiffsunternehmen einen Ballastwasser-Managementplan implementieren, um sicherzustellen, dass alle im Ballastwasser vorhandenen Organismen neutralisiert werden. Der Anschluss an Ballastwasseraufbereitungsanlagen in Häfen ist zwar möglich, es ist jedoch üblicher, dass Schiffe mit eigenen Systemen an Bord ausgestattet sind.
In der weltweit größten Werft von Hyundai Heavy Industries (HHI) in Ulsan Korea wurden 6 Schiffe mit einer Größe von je 6.900 TEU (Twenty Food Equivalent Unit) für eine große Reederei aus Hamburg gebaut.
Die Containerschiffe mit einer Länge von 332 Metern und 48,2 Meter Breite wurden mit einem Ballastwasser-System ausgestattet, um die Umwelt gemäß den Vorschriften der IMO zu schützen, aber auch einen energieeffizienten Betrieb sowie einen geringen Wartungsaufwand sicherzustellen.
Die Containerschiffe werden jeweils mit einer OPS-800-Anlage ausgestattet, die eine Ballastwasser-Durchflussmenge von 800 m³/h mit der bewährten Filtration Group Industrial Technologie nach dem geltenden IMO-D2-Standard behandelt.
Die OPS-Anlage besteht aus:
Selbst die angestrebten strengeren Anforderungen der USA (USCG-Standards) können problemlos erfüllt werden, da sowohl bei Landtests als auch beim Seetest die IMO-Vorgaben deutlich überschritten wurden.
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