Alle zur Förderung von flüssigen Medien verwendeten Pumpen müssen vor Beschädigungen durch feste Partikel geschützt werden. Abhängig von der Größe und der Bauart der Pumpen sind hierfür verschiedene Feinheiten erforderlich. Die Art und Menge der anfallenden Partikel ist wiederum von dem spezifischen Einsatz und dem zu filtrierenden Medium abhängig. In geschlossenen Systemen oder bei Anwendungen ohne, oder mit nur sehr geringen zu erwartenden Schmutzeintrag, kommt ein Schutzfilter als Einfachfilter in kompakter Bauweise zur Anwendung.
Durch die saugseitige Installation eines Filters vor einer Pumpe, sinkt bei steigendem Druckabfall über den Filter der Vorlaufdruck der Pumpe: Der Filter hat somit einen dynamischen Einfluss auf den NPSH-Wert der Anlage. Um diesen Effekt möglichst gering zu halten muss ein Filter einen niedrigen Widerstandsbeiwert und eine möglichst große Filterfläche aufweisen. Für einen unterbrechungsfreien Betrieb ist eine Doppelfilter-Installation erforderlich , wobei hier die gleiche Maxime hinsichtlich des Widerstandbeiwertes für die Umschaltarmatur gilt. Insbesondere bei großen Nennweiten ist die Umschaltarmatur hinsichtlich des Bauvolumens und der für die (manuelle) Umschaltung erforderlichen Stellkräfte eine konstruktive Herausforderung.
TECHNISCHE DATEN
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