Die Windindustrie leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zu einer zukunftsorientierten Stromversorgung. Um selbst eine sichere Zukunft zu haben, müssen Windkraftanlagen wirtschaftlich sein. Das setzt einen verlässlichen und dauerhaften Betrieb selbst unter widrigen Witterungsbedingungen voraus. Am Getriebe setzt ein Räderwerk die kinetische Energie des Windes in mechanische um, die im Stromgenerator die Turbine in Bewegung setzt. Das Herzstück der Windkraftanlage läuft nur geschmiert auf Hochtouren, wenn das Getriebeöl mit mindestens 10 µm filtriert wird.
Bei der Getriebeölfiltration hat das eingesetzte Öl eine Viskosität von 320 cSt (bei 40 °C) und muss auch noch bei -7°C mit einer Viskosität von 10.000 cSt sicher gefiltert werden. Die Pumpe ist entsprechend den Anforderungen auszuwählen. Temperaturunterschiede und Vibrationen müssen für einen langfristigen Einsatz der Anlage von ca. 20 Jahren entsprechend berücksichtigt werden.
Der Wunsch des Kunden von Filtration Group Industrial war es, das Filter-Kühler-Pumpe-System zur Getriebeölfiltration so kompakt wie möglich am Windkraftgetriebe anzubauen.
Das Filtersystem muss auf eine vom Kunden zur Verfügung gestellten Fläche Platz finden. Die Pumpe soll sich direkt im Ölsumpf befinden und somit von der vorhandenen Ölheizung mit geheizt werden. Ziel der Entwicklung war möglichst viel Material, Gewicht und Bauraum einzusparen, ohne dabei auf eine verlässliche Leistung verzichten zu müssen.
Dieses Konzept hat den Vorteil, dass durch den Entfall der äußeren Verschlauchung die Leckage-möglichkeiten stark verringert wurden und zusätzlich der Platzbedarf verringert wurde. Das Ölfiltermodul kann durch die Flexibilität auf der Flanschplatte noch mit einem Metallpartikelsensor nachgerüstet werden.
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